Die ersten Eindrücke in der Karibik – Barbados und Grenada

Wir verbringen dann noch einige Tage in der Carlisle Bay obwohl wir hier ganz ordentlich von dem Schwel, der um die Südspitze von Barbados rumdrückt durchgeschüttelt werden und von den Wassertöffs (Jetski) beziehungsweisen deren Fahrern in die Mangel genommen werden.

in der Carlisle Bay werden die Pferde zum Schwimmen ausgeführt
in der Carlisle Bay werden die Pferde zum Schwimmen ausgeführt

Der Strand ist wunderschön und super sauber, aber am besten vor morgens um 9 Uhr zu geniessen, wenn nur ein paar einheimische Jogger und Schwimmer unterwegs sind…

und die Arbeit am Dinghi-Schutz geht weiter...
und die Arbeit am Dinghi-Schutz geht weiter…
Baustelle Dinghi-Schutz, ehe das Ding nicht fertig ist, wird nicht mehr an Land gegangen (sagte der Skipper und nähte wie ein Wilder)
Baustelle Dinghi-Schutz, ehe das Ding nicht fertig ist, wird nicht mehr an Land gegangen (sagte der Skipper und nähte wie ein Wilder)
als es dann so gut wie fertig ist, ist die Freude dann aber auch recht gross
als es dann so gut wie fertig ist, ist die Freude dann aber auch recht gross
die Findus im inneren Hafenbecken von Bridgetown
die Findus im inneren Hafenbecken von Bridgetown
nach unserem Ausflug zum Segelmacher finden wir unser Dinghi fast abgesoffen, da heisst es erst mal schöpfen!!
nach unserem Ausflug zum Segelmacher finden wir unser Dinghi fast abgesoffen, da heisst es erst mal schöpfen!!
die Shopping Malls für die Touristen der Kreuzfahrtschiffe
die Shopping Malls für die Touristen der Kreuzfahrtschiffe
von unserer Lieblingsbar aus können wir die Einheimischen beim Fischfiletieren beobachten und lernen dabei so einiges..
von unserer Lieblingsbar aus können wir die Einheimischen beim Fischfiletieren beobachten und lernen dabei so einiges..
ein Brotstand! und alles ist in Plastikfolie eingepackt!
ein Brotstand! und alles ist in Plastikfolie eingepackt!

Aber bevor wir wieder an Land dürfen, muss jetzt erst mal der Schutz für das Dinghi fertiggestellt werden. So, der Skipper hat gesprochen, also geschieht das dann auch so. Den ersten Tag waren die Fortschritte auch ganz wunderbar zufriedenstellend, nur als dann noch 1.5 Tage die ganzen kleinen Details vernäht werden mussten (ich hatte wie immer die spannende Aufgabe der Arbeitsvor- und Nachbereitung – Flecken vorbereiten und Fäden abschneiden, sowie die Baustelle wieder aufräumen ;-)..

Na ja, irgendwann war es dann auch wieder geschafft, und wir durften nochmal in Ruhe die Stadt erkunden.

Ausserdem besuchten wir den Segelmacher Doyle im Südosten der Insel mit den öffentlichen Bussen, was an sich schon sehr spannend war.

Die Fabrikationshallen von Doyle und der Segelstoff – Abfallkontainer haben uns dann auch noch schwer beeindruckt.

Am Rückweg war unser DInghi durch die anhaltenden Regenfälle an diesem Tag ordentlich mit Wasser gefüllt, so musste der Skipper dann erst mal eine Weile schöpfen…

Dann war die Zeit gekommen, die 140 Meilen nach Grenada zu hüpfen und wir brachen am morgen um 7 Uhr zum Nachtschlag auf, die Skipperin hatte dies nämlich so den Behörden beim Ausklarieren beteuert (während der Skipper eigentlich lieber 8 Uhr angegeben hätte…).

Mit ordentlich WInd und Welle von hinten ein schöner Schlag, und nach den ersten 15 Meilen mit Algen nahmen diese ab und wir konnnten die Fischerei wieder aufnehmen. Auch schon bald biss der erste Fisch, aber der muss so gross gewesen sein, dass er sich direkt von den Angelhcken riss. Dann kamen zwei kleine Blaurücken Stachelmakrelen, von denen ich meine reinholte und Reto seine verlor. Die meine war aber auch so klein, dass ich sie einfach als ganzer in den Kühlschrank steckte mit dem Kommentar „wegen dem Batzerl fang ich jetzt aber nicht mit der Sauerei (=dem Fischausnehmen) an.

Danach biss wieder so ein grosses Gerät und bevor ich mich versah, rauschte die ganze Schnur aus und schwups war die Schnur mitsamt Hacken und Fisch im Meer versenkt. Die anschliessende Scene hätte dann fast das Potential für einen Ehekrach gehabt, gut sind wir nicht verheiratet… Mein bissiger Kommentar „und ich hab Dich doch noch gefragt, ob die Leine gut fixiert ist…“ kam in diesem Moment nicht ganz so gut an…

Die nächsten 2 Fische haben wir dann ebenfalls verloren, die eine Goldmakrele war schon kurz vor dem Schiff, als sie ausriss, aber das war halt dann Schicksal oder schlichtweg das falsche Material, damit konnten wir ganz gut leben.

Am nächsten Morgen hatten wir dann aber doch nochmal Glück und bekamen 2 schöne mittelgrosse Goldmakrelen erfolgreich ins Boot, also waren die nächsten Tage Fischessen mal wieder gesichert ;-)… Fazit: 7 Bisse und nur 3 davon reingeholt – ;-((

die Grenada Flagge wird gehisst
die Grenada Flagge wird gehisst
Einfahrt in die Prickly Bay
Einfahrt in die Prickly Bay
und erster Gang zum Einklarieren - wir fühlen uns am wunderbaren Dinghi- Steg der Prickly Bay Marina gleich willkommen
und erster Gang zum Einklarieren – wir fühlen uns am wunderbaren Dinghi- Steg der Prickly Bay Marina gleich willkommen
beim Sundowner auf She San's Schwesterschiff bei Nigel und Debbie
beim Sundowner auf She San’s Schwesterschiff bei Nigel und Debbie
die erste Yogastunde - anstrengend aber sehr gut - vielen Dank Pierre-Yves
die erste Yogastunde – anstrengend aber sehr gut – vielen Dank Pierre-Yves
wie auch schon in Barbados werden wir regelmässig von Schildkröten umschwommen
wie auch schon in Barbados werden wir regelmässig von Schildkröten umschwommen

Dann kamen wir gemütlich mittags in der Prickly Bay an und fühlten uns unmittelbar wohl. Für das Einklarieren waren wir zwar genau 15 Minuten zu spät aber in der Marina sagte man uns, kein Problem, wenn ihr hier bleibt und nicht in die Stadt geht… Da die Prickly Bay Marina auch alles hat, angefangen vom super Dinghy Dock, dem günstigen Happy Hour Bier und jederzeit gutem Free Wifi mitsamt Stromanschlüssen für den Computer -fühlten wir uns unmittelbar wohl dort.

Eines Morgens habeich mich sogar zum Yoga gewagt und siehe da, es gibt Teile an meinem Körper, die ich wahrscheinlich schon seit vielen Jahren nicht mehr bewegt habe. Anstrengend, aber gut! Danke Pierre-Yves für die tolle Erfahrung!

St. Georges bunte und teils steile Strassen laden zu einem Stadtbummel ein
St. Georges bunte und teils steile Strassen laden zu einem Stadtbummel ein
und so geht es rauf und runter
und so geht es rauf und runter
die Carenage, der Stadthafen von St. George ist charmant und zum Glück nicht überladen von Andenkenläden (wir finden zum Beispiel sehr gute Beratung in einem Anglerladen ;-))
die Carenage, der Stadthafen von St. George ist charmant und zum Glück nicht überladen von Andenkenläden (wir finden zum Beispiel sehr gute Beratung in einem Anglerladen ;-))

Dann erkunden wir natürlich St. George, die Hauptstadt Grenada’s und ich freue mich, dass Obst und Gemüse wieder etwas günstiger ist, als noch in Barbados…

der Strand der Grande Anse Bucht, wunderschön und blitzsauber...
der Strand der Grande Anse Bucht, wunderschön und blitzsauber…
und treffen den ein oder anderen Rastaman ;-)
und treffen den ein oder anderen Rastaman 😉
beim Sonntagsspaziergang entdecken wir so das eine ...
beim Sonntagsspaziergang entdecken wir so das eine …
...und das andere Getier
…und das andere Getier
Ausblick auf die Grande Anse Bucht und St. George im Hintergrund
Ausblick auf die Grande Anse Bucht und St. George im Hintergrund
entlang der Südwestküste spazieren wir von Strand zu Strand, hier die Morne Rouge Bucht...
entlang der Südwestküste spazieren wir von Strand zu Strand, hier die Morne Rouge Bucht…
das Pflichtfoto mit Palme, Strand und Fischerboot von der Strandbar aus, wo es endlich eine Erfrischung gibt ;-)
das Pflichtfoto mit Palme, Strand und Fischerboot von der Strandbar aus, wo es endlich eine Erfrischung gibt 😉
.. und weiter zum Portici Strand
.. und weiter zum Portici Strand

Am Sonntag machen wir einen ausgedehnten Strandspaziergang, schön gemächlich, aber am Ende doch eine ganz schöne Strecke. Zum Glück war dies überhaupt möglich, nur dank Stefan, der am Vortag Reto’s Knie bahndelt hat – sonst wären wir wahrscheinlich eher im Krankenhaus gesessen und hätten auf Hilfe gewartet, weil er sich irgendso einen Beutel eingeklemmt hatte und wir befürchtet hatten, es könnte was am Miniskus sein.

ein paar Meilen weiter östlich machen wir in der Phare Blue Marina fest
ein paar Meilen weiter östlich machen wir in der Phare Blue Marina fest
und geniessen seit langen wieder mal die Gegend mit den Fahrrädern zu erkunden...
und geniessen seit langen wieder mal die Gegend mit den Fahrrädern zu erkunden…
per Zufall treffen wir auf Fort Mathew und Fort Frederick
per Zufall treffen wir auf Fort Mathew und Fort Frederick
überall schöne geplegte Häuser, viele davon auf Stelzen gebaut
überall schöne geplegte Häuser, viele davon auf Stelzen gebaut

Dann haben wir uns in die Le Phare Bleu Marina verlegt, um unser Schiffchen für unsere Gäste fertig zu machen

und ausserdem mal wieder eine Fahrradtour zu geniessen.

Grenada gefällt uns sehr gut, hier bleiben wir gerne noch ein wenig und kommen sicher auch wieder hierher 😉

2 Gedanken zu „Die ersten Eindrücke in der Karibik – Barbados und Grenada“

  1. Hallo Angela, hallo Reto
    Gerade haben wir euren Blog gelesen.
    Total spannend.
    Wir wünschen euch weiterhin eine spannende Zeit in der Karibik.
    Liebe Grüsse aus dem Prättigau.
    Elisabeth und Armando Valär

  2. Hallo Ihr Zwei,

    tolle Leistung deine Näharbeiten Angela. Das steht mir noch bevor eine Sonnenabdeckung fürs Dingi. Aber schön zu sehen, dass es bei Näharbeiten an Bord bei anderen genauso aussieht wie bei uns.

    Wir wünschen weiterhin eine tolle Zeit und vielleicht bis bald mal.
    Herzlichen Gruß Edith und Herwart

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