Buckelwale

Von Fulaga bis Musket Cove – über Wale, Haie, Manta Rochen und einen riesigen Mahi Mahi

Schweren Herzens nehmen wir also doch nach 6 Wochen Abschied von Fulaga. Morgens um 10 gehen wir Anker auf und tuckern durch den uns mittlerweile sehr gut bekannten Pass.

Yangasa
Yangasa – wir haben die Bucht für uns

Schon 12 Meilen nördlich von Fulaga biegen wir ab ins Yagasa Cluster, eine Gruppe von Inseln umgeben von einem Riff mit einer sehr breiten Einfahrt.

Ich stehe an Deck auf Ausschau nach Bommies (Korallenköpfen). Prompt sehe ich kurz hinter so einem Boomie einen Blas und eine Flosse
Buckelwale
Eine Gruppe von Buckelwalen, die ersten der Saison 😉

„Schau mal Reto, da sind Wale! Das müssen die sein, die wir in Fulaga beim Tauchen immer gehört haben.“

Wir legen den Anker auf den felsigen Boden der Südlichsten Insel. Ein Eingraben ist hier wohl nicht zu schaffen, muss ich beim Schnorcheln feststellen. Schon jetzt vermissen wir den sandigen Boden von Fulaga, wo der Anker immer und überall in Sekunden gegriffen hat und Schleifgeräusche der Kette an Fels oder Koralle sehr selten waren…

Unter einem Fels finde ich einen grossen Lobster. Nur leider will er sich nicht schiessen lassen, denn als Reto mit der Harpune kommt, zieht er sich immer weiter unter den Fels zurück.
Am nächsten Tag versuchen wir es nochmal, aber er hat das Weite gesucht…

Dafür habe ich morgens um 6 einen ordentlichen Schreck, als ich nachschaue, warum sich unsere Angel so durchbiegt. Wir hatten sie über Nacht in der Hoffnung auf einen Fisch draussen gelassen.
„Reto, muascht ma cho go helfa“ hole ich meinen Liebsten, der gerne länger schläft, aus dem Bett.

Hai am Hacken
Ein kleiner Weissspitzenriffhai hat angebissen

Ein Babyhai hat sich unseren Köderfisch einverleibt und zappelt ziemlich unglücklich an unserer Rute. „ Magscht na net essa?“ werde ich gefragt, „Sicher net, des bringt Unglück!“. Also schneiden wir die Leine von dem Burschen kurz vor dem Maul ab und hoffen das er und seine Artgenossen es uns nicht zu übel nehmen…

Buckelwale
Parade der Buckelwale direkt vor unserem Schiff…
Buckelwale
…sind es einer, zwei oder drei…
Buckelwale
???

Ein paar Stunden später bekommen wir nochmals Besuch von der Gruppe von Walen, diesmal schwimmen sie relativ nahe an unserem Ankerplatz vorbei.

Wir brünzeln vor Freude fast in die Hosen, es ist wunderschön.

Es sind ganze vier Erwachsene, die abwechselnd auf und untertauchen. Als sie ums Eck verschwinden, hüpfen wir ins Dinghy, aber die Motorengeräusche stören sie, sie verziehen sich und halten ordentlich Abstand.

Wir erkunden die umliegenden Stände, öffnen Kokosnüsse für Milch und finden eine ganze Ladung grüne Papaya. Damit ist der nun schon ein paar Wochen andauernde Gemüsenotstand erst einmal aufgehoben. Leider sehen wir, dass viele Cruiser, die hier vorbeikommen, die Papayas durch ein Fällen des Baumes ernten. Kurzfristig zwar effizient, aber langfristig?

Am nächsten Morgen machen wir nochmal gründlich klar Schiff, essen einen frühen Zmittag und segeln raus aus der Lagune. Sobald wir den Schutz des Riffes verlassen schaukelt es ordentlich. Mir ist etwas unwohl. Dann hören wir eine Angel ausrauschen, stürzen beide sofort in unsere Schwimmwesten und schnell ist anhand der leuchtenden Gelb und Grünfarben klar, dass es ein Mahi Mahi ist.

Natürlich ist nichts vorbereitet – Einreffen, Alkohol, Messer, Gaff holen, Schnur für die Schwanzflosse, alles geht etwas zäh. Dann ist er hinter dem Schwimmer, Reto haut mit dem Gaff auf ihn ein… mit dem Erfolg, dass der Kopf vom Gaff abbricht anstatt das Gaff im Kopf vom Fisch steckt.
„Was kaufen wir auch immer so billiges Glumpert“ schimpft mein liebster Skipper lauthals und holt den riesigen Fisch der Leine auf die unterste Stufe.

„ Tu dir nicht wieder weh“ warne ich in Erinnerung an den letzten Mahimahi, nach dem Reto eine Platzwunde an der Lippe hatte.
Mahi Mahi
Unser bisher grösster Fang – Goldmakrele Mahi Mahi mit 1.55 Meter
Mahi Mahi
…trotz rauhem Seegang und flauem Magen muss der Fisch in den Kühlschrank…
Mahi Mahi
…nur das Filet hat schon so 1.20 m Länge

Doch diesmal ist es die Seite mit der Badeleiter, Reto klemmt den Fisch einfach unter die Leiter und sichert ihn mit den Füssen bis die Schwanzflosse fest verzurrt ist.

So ein schöner Fisch, und noch dazu so ein riesiger. Auf ein Hochheben und Wiegen verzichten wir wegen dem Geschaukel, aber mit 1.55 Meter mit Abstand der grösste Fisch, den wir jemals rausgezogen haben…

Die nächste Stunde schneide ich tapfer die riesigen Filets raus, dann schnell ab damit in den Kühlschrank und mit mir auf die Couch, mir ist inzwischen ordentlich schlecht…

2 Stunden später geht es wieder, dann kommen die ersten Filets grad mal in die Pfanne. Die nächsten 6 Tage gibt es 2x täglich Fisch, der Rest  wird eingefroren und getrocknet…

Morgens um kurz vor 9 Uhr werfen wir den Anker am Pier hinter Naroi in Moala. Gerade genug Zeit, um vor der Kirche noch Sevusevu zu machen, also los. Auf der anderen Seite vom Dorf finden wir den Chief, er freut sich, dass wir die Tradition so Ernst nehmen, nimmt unser Bündel Kava entgegen und entlässt uns in die Kirche.

Moala Kirche
Rechtzeitig zum Sonntagsgottesdienst sind wir in Moala

Direkt vor uns sitzt der Chor, der wieder einmal phantastisch singt. Gleichzeitig können wir durch die grossen Öffnungen das Dorf und den Strand begutachten, die Kirche liegt wie in Naividamu am höchsten Ort im Dorf.

Nach der Kirche ein paar freundliche Gespräche, dann will keiner mehr was von uns. Gut, wir sind eh müde und haben ausserdem noch ein Päckchen für Senimili im Nachbardorf.

Das Päckchen haben uns Kristy und Dan von der Te Poe Rava mitgegeben, sie haben es von Epi aus Kadavu für seine Tochter Senimili, aber leider Moala selber nicht erreicht.

Trotz Müdigkeit versuchen wir also die gut 3 Meilen zu Senimili nach Maloku mit dem Dinghy. Vergeblich, es ist Niedrigwasser und wir stehen vor einem riesigen Riff. Also wieder zurück auf She San, Fisch verarbeiten, Internet geniessen… Reto schickt Senimili ein SMS, weiss aber nicht ob sie es erhält.

Kurz vor Sonnenuntergang kommt ein Longboat auf uns zu, grosses Hallo, da sind sie. Senimili mit Mann Ului, Tochter Buivane, Sohn Jope, Baby Eroni, Nichte Rosi und Neffe Filipe.
Ich verteile Eistee und Kokosglacé, da ist Aktion im Cockpit ;-).

Senimili und Familie
Ului mit Jope und Buivane, Senimili mit dem 1 jährigen Eroni und Filipe und Rosi kommen um das Päckchen bei uns abzuholen
Senimili und Familie
am nächsten Tag freuen wir uns sie nochmal an Bord zu haben
Senimili und Familie
bevor es heisst „Moce! Auf Wiedersehen!“

Am nächsten Vormittag kommen sie nochmals vorbei, bringen uns einen schönen Strunk Bananen und Kohl und eine Tasche, die wir nach Daku nach Kandavu mitnehmen sollen.

Kurz etwas irritiert bin ich ja schon immer von den Unmengen von braunen Fussabdrücken auf dem weissen Deck der She San. Als dann noch das Mädchen vor lauter Schiss zu fragen, was sie denn tun soll, ins Eck vom Cockpit Pipi macht, muss ich wirklich nochmal kurz schlucken. Anschliessend weint sie grosse Kullertränen, Reto putzt das Pipi auf und meint „es is ihra niana recht“ (dt. sie schämt sich sehr)…

Wir besuchen noch kurz das Dorflädeli, wo wir neben Mehl und Zucker zum ersten Mal auch wieder Kekse und Softdrinks finden. Erst da wird mir eigentlich bewusst, wie sich in Fulaga das Angebot in den Lädchen auf „das notwendigste“ beschränkt hat. Süssigkeiten, Soft Drinks, Kekse oder gar Chips habe ich dort nirgendwo gesehen.

Der Wetterbericht meldet Wind aus Ost, Nordost, dafür ist Naroi nicht gut geschützt. Kurz nach Mittag gehen wir Anker auf, Ziel Kadavu.

Morgens umrunden wir den Nordteil des Astrolab Riffes, es gibt uns schön Schutz, um hart am Wind Richtung Süden zu segeln. Reto geniesst auf seiner Wache einen guten Internet Empfang, wir sind der Meinung, das bleibt nun so.

Denkste, kurz darauf haben wir in der Südwestbucht von Ono geankert, kein Internet. Also weiter 5 Meilen südlich in die Kavala Bucht.

Auch fast kein Digicel Empfang, immerhin sporadisch.
Internet in Kavala Bay
Am Hügel finden wir etwas Datennetz von Digicel, am nur in 2.50 Höhe 😉

Für ein Hochladen vom Blog wird es leider nicht reichen…

Dafür ganz hinten Schutz vor nordöstlichen bis nördlichen Winden, also bleiben wir halt doch.

Wieder mal etwas müde vom Nachtschlag wandern wir die 15 min über den Hügel ins Dorf. Chief Charlie empfängt uns mit Handkuss und hat eine riesige Freude an Reto‘s selbstgenähtem Sulu.
Charlie Chief von Solotavui
Charlie, der Chief von Solotavui und seine Frau Seru heissen uns herzlich willkommen
Vunivaivai Store
Tevita’s Sohn Tui im gut sortierten Vunivaivai Store – wir können sogar mit Karte zahlen!!
Kava
Kavawurzeln werden in der Sonne getrocknet

Er trinke keinen Grog, hätte auch Freude an einem Fisch, lässt er uns wissen fürs nächste Mal ;-). Wir unterhalten uns eine Zeit lang, seine Frau Seru spricht ein sehr gutes Englisch. Zum Abschied schenkt er uns einen riesigen Kürbis, ich bin ganz gerührt.

Im gutsortierten Laden von Tevita in Vunivaivai herrscht reges Kommen und Gehen. Auch wir finden fast alles, was das Herz begehrt.

Zwiebeln, Knofi und etwas ausgewachsene Kartoffeln, Mayonaise, frisches Brot, Digicel Topup Kärtchen und Benzin und zwei Bündel Kava für unsere nächsten Sevusevus. Zum grossen Erstaunen können wir sogar mit der Kreditkarte bezahlen, auch das ist prima, denn auch unser Bargeld geht irgendwann zur Neige.

Auf meine Frage hin, ob das Versorgungsboot denn auch Gemüse bringen würde, schenkt mir Tui, Tevita’s Sohn, 2 Kohlköpfe und nochmals einen riesigen Kürbis. Ich bin überglücklich, jetzt sind wir wieder für eine Weile mit Gemüse versorgt.

Auf Anraten von Tui wandern wir über den Hügel zur Schule, auf der anderen Seite im Tal gelegen. Wir sind recht überrascht über das grosse betriebsame Gelände, das uns mehr an ein Dorf als an eine Schule erinnert.

Tatsächlich wohnen die Lehrer alle hier und die Secundary School ist eine Boarding School, das heisst so etwas wie ein Internat.

School Kavala Bay
Das Schulgelände der Kavala Bucht, die Primary School links und die Kadavu Provicial Secondary School rechts
School Kavala Bay
Wir treffen eine Gruppe von Mädchen aus der obersten Klasse
School Kavala Bay
Die Schlafsäle der Mädchen sind aufgeräumt, alles Hab und Gut wird in den Kisten verstaut.
School Kavala Bay
Nicht unter dem Kopfkissen sondern darüber soll helfen, dass die physikalischen Formeln in den Kopf rein gehen

Es ist gerade Mittag, wir treffen zufällig direkt auf Maraia, die Vize Schuldirektorin. Wir werden allen Lehrern vorgestellt, dann führt uns ein junger Lehrer durch das ganze Gelände, zeigt uns die Schlafsäle der ältesten ganz oben am Berg und erklärt uns alles.

In der Secundary school ab der 9. Klasse wird in English unterrichtet, das erklärt, warum fast alle so exzellentes Englisch sprechen.

Vor allem die Agenda erstaunt uns. Morgens um 5.45 ist Wecken, dann Frühstück, Zeit für letzte Hausaufgaben, Schule bis nachmittags, dann Chores [Pflichten) vom Putzen, über Gartenarbeit ect. Auch die Wäsche müssen sie natürlich selbst per Hand waschen.
Danach Zeit für Sport, Abendessen, nochmals 2 Stunden Hausaufgaben und um 9 Uhr wird das Licht gelöscht.

Am Ende erzählt uns Maraia über ihr Entsetzen, als sie an ihrem ersten Tag hier als „Stadt-Mädchen“ ankam. „Was, dieser Dreckweg ist die einzige Strasse und der alte verrottete Traktor das einzige Transportmittel? Und in diesem schäbigen Häuschen muss ich wohnen?“. Heute ist sie dankbar hier in der Provinz zu sein, die Kolleginnen und Kollegen in Suva erzählen von Problemen mit der Disziplin, Klebstoff schnüffeln ect. Auch seien die Kinder aus den Dörfern die fleissigeren und besseren Schüler, kein Wunder, was sollen sie auch sonst tun. Internet ist rar, einen Film gibt es nur ab und zu mal am Wochenende im Speisesaal.

Bevor wir gehen macht sie noch ein Foto von uns und stellt uns ein paar Fragen was wir über die Schule erfahren haben und was wir den Lehrern und Schülern raten möchten, kurz darauf postet sie das kleine Interview im Internet.

Am nächsten Morgen regnet es zum ersten Mal seit Ankunft in Savusavu einen ganzen Vormittag lang. Gut, denn das Schiff war nicht nur salzig, sondern auch noch voll mit schwarzen Flusen, die von irgendeinem Feuer auf uns rübergeblasen wurden.

Als es aufhört nutze ich das gesammelte Wasser und mache Grosswaschtag. Nicht nur die Kleider sind dran, sondern auch mal Bettwäsche, denn wer weiss wann wir auf die nächste Waschmaschine treffen…

Samstag morgen dreht der Wind auf Ost, Südost, wir segeln nach Norden und werfen vor der kleinen Insel Vurolevu den Anker. Hier hat es erstens ein passables Internet und zweitens soll es Mantarochen geben.

Also los, trotz schlechter Sicht schnorcheln wir an die Nordecke der Insel. „So ein Blödsinn“ denke ich für mich, „das kann ja gar nicht funktionieren“ und die Sicht ist wirklich auf ein paar Meter begrenzt.

Im gleichen Moment tauchen ein paar riesige Schatten direkt vor mir auf, Jessas Maria, da sind sie.
Manta Rochen
Unglaubliche Riesen – die Mantas schwimmen mehrere Male direkt an uns vorbei!!

Ich zähle ganze 6 Stück, als sie direkt neben mir vorbei gleiten, unglaublich. Reto ist kurz darauf auch da, er hat sie verpasst. Wir warten ein paar Minuten, da kommen nochmals 5 Stück auf uns zu, ich werd verrückt. Wir beschliessen zurück zu schwimmen und treffen noch ganze 3 Mal auf die Riesen, ein jedes Mal schrecken wir uns, dass der andere sofort hört, sie sind wieder da…

Am Sonntagmorgen segeln wir mit leichten Winden ein Stück in Richtung Südwest, dann muss der Motor mithelfen, es ist zu wenig Wind. Das Dorf Daku ist unser nächstes Ziel, wir müssen die Tasche von Senimili bei ihrem Vater abgeben. Clever denken wir uns, am Sonntag zu segeln, dann sparen wir uns den obligatorischen Kirchgang.

Daku
She San in der Bucht hinter Daku
Daku
unser „Privatstrand“

Wir ankern in Daku in einer gut geschützten Lagune, essen erst mal zu Mittag, ich backe noch einen Kuchen für die Familie, die Tasche von Senimili und das Bündel Kava fürs Sevusevu ins Gepäck und ab ins Dorf.

Epi Junior und seine Frau Wati empfangen uns herzlich mit „welcome home!“ wir fühlen uns gleich wie wenn wir sie schon ewig kennen würden.

Nach einer Tasse Tee fragt Epi „möchtet ihr mit in die Kirche kommen, der 3 Uhr Service fängt gleich an“. „Natürlich“ meint Reto, wir haben auch gar keine andere Wahl. Epi Senior liest die Predigt, die ganze Familie ist schwer engagiert.

Kirche Daku
Wir kommen rechtzeitig zur Nachmittagsmesse in Daku…
Kuh
…kurz danach läuft eine im Nachbardorf ausgebüchste Kuh panisch durchs ganze Dorf, der Hahn versucht vornedran zu fliehen
Epi Junior beim Kavatrinken
Epi Junior bei der Kava Zeremonie
Daku
Regenbogen in der Bucht hinter Daku
Daku
Abendstimmung in unserer einsamen Bucht
Daku
Gegenüber wird der Wald abgefackelt, zum Glück weht der Wind in die andere Richtung…

Erst im Anschluss nimmt Epi Senior unser Sevusevu entgegen, danach gibt es eine Runde Kava und vor dem Dunkel werden, machen wir uns schleunigst auf den Weg durch das Riff zurück zum Boot.

Daku
Für die Mädchen sind wir jeweils die Attraktion des Tages
Daku
Beim Tee bei Epi und Kata – mein Sauerteigbrot kommt gut an obwohl die kleine sagt „es sieht aus wie Stein“
Riesen Banyan
Gemäss Epi einer der grösste Banyan Bäume von Fidschi

Die nächsten paar Tage sind wir ein paar Mal im Dorf. Immer wenn wir näher kommen, laufen die Kinder auf uns zu, rufen unsere Namen und halten unsere Hände auf dem Weg zum Haus.

Über einer Tasse Tee plaudern wir mit Epi, seiner Frau Kata und Wati oder machen Faxen mit den Kindern. Epi ist ein sehr gebildeter Mann, es macht Spass sich mit ihm zu unterhalten.

Vunisei
die Primary School von Vunisei
Daku
Beim Wandern treffen wir auf Pinienwälder

Über eine frisch gebaggerte Strasse marschieren wir bis zur Schule von Vunisei und noch ein paar Kilometer weiter. Per Zufall entdecken wir den „Digicel Spot“ und schaffen es Wetter, Mail und Whatsapp anzuschauen. Denn auch hier am Ankerplatz und der ganzen Umgebung ist sonst kein Empfang vom Digicel Datensignal…

Als der Wind endlich mal normal auf Südost dreht machen wir den nächsten Nachtschlag bis nach Malolo Lailai in die Mamanucas im Westen der Hauptinsel Viti Levu.
Regatta Muscet Cove
Wir kommen „rechtzeigtig“ zur Regattawoche in Musket Cove…
Rick
…und freuen uns riesig Rick von der Foxy Lady wieder zu treffen…
Regatta week
…wir staunen über die Horden von Menschen…
Regatta week
…und haben Spass beim Catamaransegeln zuzuschauen.

Dort findet gerade die Regatta Week statt, die Bucht is übervoll mit Yachten, der Südwind bläst mit 20 Knoten direkt hinein.

Wir flüchten auf die Nordseite der Insel, kurieren ein jeder eine Erkältung aus, und besuchen den Rummel im Musket cove nur sporadisch.

Hier hat es nun endlich gutes Digicel Netz, denn wir brauchen viele Infos um zu entscheiden wie es die nächsten Wochen und Monate weitergehen soll.

Vor allem, wo wir die nächste Zyklon Saison verbringen wollen…?

2 Gedanken zu „Von Fulaga bis Musket Cove – über Wale, Haie, Manta Rochen und einen riesigen Mahi Mahi“

  1. Coucou Angie & Reto,
    C’est toujours un excellent moment de vous lire et d’avoir de vos nouvelles.
    Cette fois, tout particulièrement car ce sont les mêmes lieux que nous avons visité en 2004.
    Le magasin grillagé n’a pas changé mais il y a 14 ans, il n’était pas possible de payer avec la carte de crédit 😉
    L’accès à internet n’était pas non plus d’actualité, car il existait à peine quelques internet cafés à cette époque et seulement dans les villes d’une certaine importance.
    Votre voyage est magnifique et vos rencontres, autant avec les autochtones qu’avec la faune sous-marine exceptionnelles.
    De nôtre côté, le départ pour l’Afrique du Sud est imminent.
    Notre Azalaï est en route par container pour le port du Cap où il devrait arriver le 19 octobre.
    Notre vol est prévu pour le 18 octobre et nous arriverons ainsi en même temps.
    Nous allons rester 90 jours (limite visa) dans l’Union d’Afrique du Sud et prendre l’avion de Windhoek (Namibie) le 16 janvier pour revenir à la maison.
    Début mai, nous reprendrons la suite de notre voyage à travers la Namibie, le Botswana, le Zimbabwe, la Zambie etc…
    Fin octobre 2019 nous rentrerons à nouveau en Suisse pour passer l’hiver avant de retourner en mai 2020 pour la suite de notre découverte de l’Afrique.
    Peut-être aurons nous l’occasion et la chance de nous rencontrer sur la côte de l’océan indien !?
    Nous vous souhaitons en tous les cas une belle suite de voyage et plein de belle découvertes.
    On vous transmet toute notre amitié et gros becs.
    Milke

    1. Coucou les deux,
      merci beaucoup de votre commentaire et de vos nouvelles. C‘est vraiment énorme, ce que vous avez planifié à faire en Afrique. Je suis très curieuse de votre nouvelles experiances et oui , peut-être on se rencontrera la-bas? En toute façon une bonne route et un grand bisou
      Angie et Reto

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